Alekseev: „Ich werde auch Weltmeister - und zwar bei allen Verbänden!“

Am 4. Februar kämpft Alexander Alekseev (22-2, 20 K.o.´s) gegen Enad Licina (21-3, 11 K.o.´s) um den derzeit vakanten EM-Titel im Cruisergewicht. Der frühere Militär- und Amateur-Weltmeister galt auch bei den Profis als potentieller Kandidat auf den WM-Titelgewinn. Doch Niederlagen gegen Victor Emilio Ramirez (im Januar 2009) und Denis Lebedev (im Juli 2010) ließen diesen Traum zunächst einmal wie eine Seifenblase zerplatzen. Nachdem Alekseev zuletzt dreimal in Folge siegte, will er jetzt in der Fraport Arena in Frankfurt den EM-Titel erobern…

Alexander Alekseev, am 4. Februar kämpfen Sie um den EM-Titel. Obwohl Sie bei den Amateuren äußerst erfolgreich waren, hat es bisher bei den Profis noch nicht zu einem ganz großen Titel gereicht. Woran liegt das?
Alexander Alekseev: Da gab es zwei entscheidende Kämpfe – den gegen Ramirez und den gegen Lebedev. Beide Male war ich nicht richtig bereit. Der Kampf gegen Ramirez kam zu früh für mich. Und den Kampf gegen Lebedev hätte ich verschieben müssen. Ich war vorher erkältet und habe den Gegner dazu noch unterschätzt.

Gegen Enad Licina sehen Sie viele in der Favoritenrolle. Wie sehen Sie das selbst?
Alexander Alekseev: Bei den Kämpfen, die ich verloren habe, war ich auch der Favorit. Das spielt jetzt keine Rolle mehr. Ich werde auf alles eingestellt sein und Enad Licina nicht unterschätzen.

Was zeichnet Licina denn aus?
Alexander Alekseev: Das weiß ich nicht. Ich schätze und respektiere ihn als Sportler.

Glauben Sie, dass es ein Nachteil für Sie sein könnte, in Frankfurt – also quasi in Licinas Wohnzimmer - zu boxen?
Alexander Alekseev: Nein, das macht mir nichts aus. Ich habe öfter vor einer Kulisse geboxt, die ich nicht kannte. Ich werde versuchen, die Zuschauer für mich zu gewinnen. Das mache ich mit meinem Kampfgeist.

Seit Februar 2010 werden Sie von Oktay Urkal, früher selbst ein äußerst erfolgreicher Boxer, trainiert. Was zeichnet Ihren Coach aus?
Alexander Alekseev: Wir wachsen immer mehr zusammen. Er ist ein Vollblut-Trainer. Er steht, wie das ganze Team, wie eine Wand hinter mir. Das tut gut.

Gab es Dinge, die Sie in der Vorbereitung auf den Kampf in Frankfurt geändert haben?
Alexander Alekseev: Ja, aber darüber spreche ich nicht. Ich zeige das in Frankfurt am Main im Ring.

Falls Sie Licina im Kampf um die Europameisterschaft besiegen sollten, wie geht es dann weiter? Werden Sie versuchen, einen WM-Kampf zu bekommen? Schließlich haben Sie ja schon mehrfach gefordert, dass die aktuellen Weltmeister gegen Sie antreten sollen…
Alexander Alekseev: Ich bin mir sicher, dass mein Promoter dafür sorgen wird. Die können nicht ewig weglaufen. Ich werde auch Weltmeister - und zwar bei allen Verbänden.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 4. Februar in Frankfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Tags:
Alexander Alekseev, boxen, sport
Datum:
Freitag, 27. Januar 2012, 20:03 Uhr
Rivva:
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