Frenkel trifft in Nuernberg auf Ex-Weltmeister Davis

Er ist erst 24 Jahre alt, 16 seiner 20 siegreichen Profikämpfe entschied er vorzeitig für sich: Cruisergewichtler Alexander Frenkel ist ein Paradebeispiel dafür, wie schnell man sich als Berufsboxer in die Herzen der Fans kämpfen kann. Auch bei der ARD teilt man diese Meinung, denn Frenkels Fight gegen den früheren IBF-Weltmeister Kelvin Davis (24-10-3, 17 K.o.´s) aus den Vereinigten Staaten wird am 7. November neben dem WM-Fight im Schwergewicht zwischen WBA-Champion Nikolai Valuev und David Haye in voller Länge im Ersten zu sehen sein.



Der bisherige Höhepunkt in Frenkels Laufbahn war der Gewinn der IBF-Junioren-Weltmeisterschaft im Mai 2008 gegen Cory Phelps. Beim damaligen Titelgewinn in Bayreuth benötigte der Schützling von Trainer Ulli Wegner gerade mal eine Minute und 55 Sekunden, um den Amerikaner in die Schranken zu weisen. Zunächst schickte er seinen Gegner mit einer rechten Geraden zu Boden. Dann schlug eine Linke an der Kinnspitze von Phelps ein und sorgte für den zweiten Niederschlag. Damit stand der K.o.-Sieg des in Würzburg aufgewachsenen Cruisergewichtlers bereits in der ersten Runde fest.



Doch dann wurde es stiller um Frenkel. Denn eine Verletzung an der Schlaghand bereitete ihm Sorgen. „Insgesamt fünfmal musste ich operiert werden. Und die meisten Ärzte sagten mir, dass meine Laufbahn als Boxer zu Ende sei“, erinnert er sich. „Doch ans Aufgeben oder Aufhören habe ich nie gedacht. Noch im Krankenbett schmiedete ich den Plan, meinen kompletten Kampfstil umzustellen und meine Kämpfe zukünftig mehr auf die Führhand auszurichten. Darüber hinaus gab es ein Gespräch mit Priv.-Doz. Dr. Andreas Eisenschenk, der mir Hoffnung machte. Er ging sehr sachlich an die Situation heran.“



Im April dieses Jahres kehrte Alexander Frenkel dann in Düsseldorf mit einem technischen K.o.-Erfolg in der fünften Runde gegen den Südafrikaner Ruben Groenewald in den Ring zurück. Vier weitere vorzeitige Siege folgten. „Inzwischen bin ich wieder topfit. Und mit der rechten Schlaghand läuft es auch wieder richtig gut“, sagt er. Die Ergebnisse spiegeln sich mittlerweile auch in den Rankings der führenden Boxweltverbände wider. Denn Frenkel schob sich auf Rang zehn der WBC- und Platz 14 der IBF-Weltrangliste vor.



Im April dieses Jahres kehrte Alexander Frenkel dann in Düsseldorf mit einem technischen K.o.-Erfolg in der fünften Runde gegen den Südafrikaner Ruben Groenewald in den Ring zurück. Vier weitere vorzeitige Siege folgten. „Inzwischen bin ich wieder topfit. Und mit der rechten Schlaghand läuft es auch wieder richtig gut“, sagt er. Die Ergebnisse spiegeln sich mittlerweile auch in den Rankings der führenden Boxweltverbände wider. Denn Frenkel schob sich auf Rang zehn der WBC- und Platz 14 der IBF-Weltrangliste vor.


Und wer ist jetzt stärker? Der Alexander Frenkel, der damals Williams besiegte und wenig später IBF-Junioren-Weltmeister wurde oder der Alexander Frenkel von heute? „Das ist keine Frage. Heute bin ich besser. Ich habe boxerisch dazugelernt, mich physisch weiterentwickelt und trotz der kurzen Zeit, die vergangen ist, eine Menge an Lebenserfahrung mitnehmen können. Doch ich weiß, dass es immer noch Möglichkeiten gibt, noch stärker zu werden. Mein Ziel ist es, dies durch weitere Siege zu beweisen.“



Eintrittskarten für die Boxgala in Nürnberg gibt es unter der Tickethotline 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min) und online unter www.ticketcorner.com.
Tags:
Alexander Frenkel, boxen
Datum:
Donnerstag, 29. Oktober 2009, 20:53 Uhr
Rivva:
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